Mit der Flut
Schandmaul - Unendlich
Von Sturm und Meer gezeichnet
Die Haut zerfurcht und braun
Die Augen blau wie kalter Stahl
Sehnsüchtig heimwärts schau'n.
Zehn Tage und zehn Nächte
Der See die Stirn geboten
Und dann den großen Fang gemacht
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut
Das Weibsvolk steht nervös am Kai
Und richtet sich das Haar.
Die Kerle steh'n in Grüppchen
Trinken Biere an der Bar.
Alle warten auf den Augenblick
Bis dort am fernen Horizont
Die Segel kommen in Sicht.
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut
Von gar merkwürdigen Dingen
Von Ungeheuern aus dem Meer
Von Klabautern und Piraten.
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut
Er spinnt das Seemannsgarn zu feinstem Tuch
Welches wärmt zur Winterszeit
Wenn Langeweile macht sich breit.
wenn die Stürme toben und die See geht hoch
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut
Sie hängen an seinen Lippen
Wenn er berichtet von den Reisen
Sonst passiert nicht viel.
Er erzählt von fernen Ländern
Die er selbst noch nie geseh'n
Erzählt ihnen von Begebenheiten
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut
Er spinnt das Seemannsgarn zu feinstem Tuch
Welches wärmt zur Winterszeit
Wenn Langeweile macht sich breit.
wenn die Stürme toben und die See geht hoch
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut
Er kehrt heim mit der Flut