Zwischenzeit
Goethes Erben - Dazwischen
Wann beginnt man eigentlich sich
Für seine eigene Vergangenheit zu interessieren?
wenn man etwas erreicht hat
Oder in dem Moment in dem man glaubt
Sich im Ideensturz befindlich
Eine Freifallübung der Seele
Doch bleibend schmerzhaft.
Was ist es wohl für ein Gefühl
Im kleinen unscheinbaren Glück gefangen
Einen Moment lang oder ohne Maß?
Steckt hinter der Ambition der Zukunft
Die eigenen Gene zu verweigern
Nicht aber die geistigen Kinder?
Ruhelos entwickelt sich eine Suche
Vieles zerstört und jede Form
Man verliert die Unschuld nicht mit der Geburt
Hat Intelligenz etwas mit Glück zutun?
Dass vieles unverstanden bleibt.
Dem Ursprungsgedanken fehlt es an Worten.
Man wird zur Gedankenhure
Prostituiert sich ohne Not.
Ein Bedürfnis? Mitteilsamkeit?
Nicht an einer Idee ersticken müssen?
Vom Urgedanken zur komplexen Geschichte
Entwickelt sich der Weg zum Ziel.
Minuten aus der Zeit auslösen.
Der letzte Vorhang schließt den Blick nach draußen.
Existiert ein tieferer Sinn?
Berechtigt er zum neuen Fragenspieln?
Existiert ein tieferer Sinn?
Wie ein von seinem Kind enttäuschter Vater
Nur noch wenig stimmt noch fröhlich.
Vom Leben nichts erwarten
Eigene Träume scheitern sehen
Den Blick für das Wesentliche verlieren
aber doch noch nicht verloren.
aber doch noch nicht verloren.