abschied

faun

o taler weit

o hohen

o schoner gruner wald

du meiner lust und wehen aufenthalt

da draussen

stets betrogen

saust die wilde welt

schlag den bogen nun um mich

du grunes zelt

da steht im walde geschrieben

ein stilles

ernstes wort

vom rechten tun und lieben

und des menschen hort

ich habe treu gelesen

die worte schlicht und wahr

und durch mein ganzes wesen

drang es unaussprechlich klar

bald werd ich dich verlassen

und in die fremde gehn

auf buntbewegten gassen

des lebens schauspiel sehn

und mitten in dem leben

wird deine urgewalt

mich einsamen erheben

so wird mein herz nicht alt