sie entsteigt der morgenkuhle
tragt das helle licht empor
hullt das land in nebelschwule
vogelsang dringt an mein ohr
als die schleier sich entwedeln
leuchtet mir der grune wald
und von ferne sieht man's flirren
wenn die sonne hoch erstrahlt
doch dann kehrt sie sich zur wende
reicht mir ihre warme hand
denn es ziehen aus der fremde
lange schatten ubers land
lasst sie ihre speere sinken
und ihr scharfer blick wird weich
dann begehrt aus allen winkeln
auf der wolfe schattenreich
kann ich sie zum bleiben bitten
wenn die lange nacht beginnt
und der winter seine schritte
schon in unsre richtung lenkt
doch dann kehrt sie sich zur wende
reicht mir ihre warme hand
denn es ziehen aus der fremde
lange schatten ubers land