noch nie

bendzko, tim

ich seh die blatter fallen

es werden immer mehr

ich spur' den staub auf meiner haut

ruckt immer naher

ich seh wie der regen einen wasserfall verstummen lasst

ich seh ein kartenhaus gebaut auf sand

das in sich zusammen fallt

das war doch fur uns nicht so geplant

wir kommen immer wieder

an derselben stelle an

wir waren doch noch nie

unsern traumen so nah

wir gehen immer weiter

aber kommen nicht an

wir waren doch nie

unsern traumen so nah

nur weil uns welten trennen

haben wir unser gluck verschenkt

ich steh' auf bebendem boden

nur ein bebendes herz

vergessene seelen

keine erinnerungen mehr

ich richte meinen blick nach oben

ich darf den halt nicht verliern und folg dem regenbogen

wie ein blinder passagier

wir waren doch noch nie

unsern traumen so nah

wir gehen immer weiter

aber kommen nicht an

wir waren doch nie

unsern traumen so nah

nur weil uns welten trennen

haben wir unser gluck verschenkt

uns fehlt es nicht

an zuversicht

nein uns fehlt es nicht

an zuversicht

wir waren doch nie

unsern traumen so nah

wir gehen immer weiter

aber kommen nicht an

wir waren doch nie

unsern traumen so nah

nur weil uns welten trennen

haben wir unser gluck verschenkt