ich seh die insel und die augen werden gross
ich glaube mein madchen braucht trost
irgendwo versteckt sich mein besseres ich
besser ihr vergesst mein gesicht
keine schatze hinterlassen
keiner wird belohnt dafur
ich geh leise durch die wohnungstur
bis dahin wo ich hin will
immerhin ist es himmelsrichtung meer
wenn nur ein zug fahren wurde
dann wurde ich mir die flut sparen und sturme
der lange weg war ganz kurz mit der u-bahn
flagge hissen ohne abschied nehmen
kapitan auf einem schiffchen aus pappmaschee
segel weit uber den rand eines baggersees hinaus
lasse gras wachsen uber mein verlassenes haus
lass mir den wind um die ohren wehen
irgendwo zwischen den fischen verloren gehen
die alte wasche lass ich altlasten hangen
hab nur tranen an den wangen
weil das salzwasser brennt
es war einsam aber kein schwerer gang
ganz alleine ubers eismeer zum strand
lange reise ohne autos zu zahlen
fast lautlos - nur das rauschen der see
ein leben zwischen schlangen und froschen
lass mich die vergangenheit loschen
so tragen mich die wellen und mein boot zum strand
angekommen im gelobten land
auf der insel von der ich als kind schon traumte
auf der insel von der ich als kind schon traumte