vor widars hallen stehen!
alt und machtig ihre arme
ausgebreitet unterm himmel
streben sie der sonn entgegen
huten sie die stillen haine!
tausend jahren uber iher bruder
nun kampfen sie die schlacht
sie fallen anheim den flammen
zerfallen zur asch so fahl. weit hinter den bergen
fressen sich tiefer und tiefer hinein
dein reich kommt zu fall!
er blieb von widars reich
zu alt und mude sinkt er hernieder
was blieb von widars hallen?
zerfallen nun im lauf der zeit!
zerfallen zur asche so grau und weich. still zieht er nun durch die toten hallen
die so voll von leben waren. eine trane auf der wange
und so legt die sonn sich nieder
verlasst das feld der schlacht. die trane rinnt tief und tiefer
in eisengrauer nacht. weit hinter den bergen
vor grunen hallen stehen!